Eure Lethargie hat einen Grund.

von Matthias am 20. September 2010

Um seinen Gegner besiegen zu können, muss man ihn erst einmal finden: Ich bin mir sicher, jeder von euch hat sich schon einmal gedacht “ich würde das gerne tun, aber ich könnte das niemals”. In der Regel ist das Quatsch, ihr baut euch damit eine Grenze: Indem ihr sagt, ihr “könnt” es nicht, erschafft ihr euch eine Ausrede. In Wahrheit könnt ihr sehr wohl – aber ihr wollt nicht, ohne, dass es euch bewusst ist.

Warum ist das so? Unser Gehirn funktioniert so, dass es gewohnte und angenehme Verhaltensweisen bevorzugt. Das ist generell auch nicht verkehrt, allerdings steht uns genau das im Weg, wenn wir uns verändern wollen: Fast alles sind nämlich gewohnte Verhaltensweisen. Der tägliche Schokoriegel am Nachmittag, der uns die Diät ruiniert, der tägliche Trott in den Job, der uns nicht gefällt oder die vier Stunden Fernsehen pro Tag, die uns von anderen Dingen abhalten.

Im Englischen ist das als “comfort zone” bekannt, ein vertrauter Bereich, den man sehr ungern verlässt. Interessanterweise verlassen gerade besonders erfolgreiche Menschen diesen Bereich öfter mal und probieren etwas neues, aufregendes aus und erweitern damit nicht nur ihren Horizont, sondern auch ihre Grenzen.

Jetzt fragt ihr euch sicher, wie euch diese Erkenntnis weiterhelfen kann. Zum einen ist es nützlich, wenn man erst einmal erkennt, dass es dieses Verhaltensmuster gibt – als ich letztes Jahr das erste Mal davon gehört habe, ist mir mein Verhalten und das von anderen viel klarer geworden.
Zum anderen könnt ihr nun eure eigene “comfort zone” analysieren und vor allem durchbrechen. Worin seid ihr gefangen? Welche kleinen Schritte könnt ihr durchführen, um die euch selbst auferlegte Grenze aufzuweichen?

1 Kommentar

Wie ich zu sagen pflege:
WIESO NICH!

:)

by fufu on 23. September 2010 at 12:18. Antworten #

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