Ich würde ja gerne früher aufstehen.

von Matthias am 11. Oktober 2010

Immer wieder höre ich, dass Frühaufstehen totaler Horror sei – dem kann ich nicht ganz zustimmen. Richtig ist, dass es zwei Typen von Menschen gibt: Frühaufsteher und Spätaufsteher, jeweils mit einem leicht zueinander verschobenen Tagesrhythmus. Falsch ist, dass ein Spätaufsteher typischerweise um 13 Uhr aus dem Bett fällt und das vollkommen in Ordnung ist.

Früh aufzustehen ist an für sich kein Problem. Ich kann euch zumindest verraten, was bei mir funktioniert, immerhin gehöre ich zur Spezies der Spätaufsteher und bin früher auch regelmäßig zur Mittagszeit aufgestanden, wenn es möglich war.
Wenn ich mich zwinge, etwa 1-2 Wochen lang wirklich beim Klingeln des Weckers sofort aufzustehen und eben nicht beim zehnten Klingeln des Weckers das lärmende Ding auf zwei Stunden später stelle, klappt das Aufstehen die nächsten Tage wie von alleine. Der Wecker klingelt, ich werde dadurch mehr oder weniger wach, stehe sofort auf und schalte den Wecker aus – Thema erledigt.

Außerdem gibt es noch einen zweiten großen Faktor: Ein gutes Bett. Ich muss euch wohl nicht erklären, dass man in einem guten Bett besser schläft als in einem schlechten, wahrscheinlich wisst ihr das sogar aus Erfahrung – komischerweise wollen die wenigsten Leute besonders viel Geld für eine tolle Matratze und einen passenden Lattenrost ausgeben, die beide zu einem passen (!).

Wie immer spielen auch Ernährung und ausreichende körperliche Aktivität eine wichtige Rolle, das lass ich aber dies mal außen vor. Gerade die oben genannten zwei Punkte sehe ich als besonders wichtig an. Ein wenig Disziplin, über ein paar Tage aufrecht erhalten in Kombination mit einer vernünftigen Ruhestätte sollten völlig ausreichen, um nicht mehr regelmäßig zu verschlafen.

1 Kommentar

Ich stehe inzwischen sogar vor dem Klingeln des Weckers auf, oder bin zumindest ein paar Minuten vorher wach. Auch am Wochenende wache ich immer um dieselbe Zeit einmal auf, weil sich mein Körper einfach schon so an diesen Rhytmus gewöhnt hat.
ABER wenn ich kann, bleibe ich trotzdem gerne mal bis 1200 oder länger liegen – man muss sich ja auch mal was gönnen ;)

by Tine on 11. Oktober 2010 at 21:30. Antworten #

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